SPD Kreuzau wählte Bürgermeisterkandidat

Kreuzau. Als Kandidat für das Bürgermeisteramt schicken die Kreuzauer Genossen erneut ihren Fraktionsvorsitzenden Rolf Heidbüchel ins Rennen.

Bei der sehr gut besuchten Mitgliederversammlung am 28. Oktober 2008 votierten die Genossen einstimmig für den 59-jährigen aus Winden. Das Ergebnis sah Heidbüchel als Dank für seine bisherige Arbeit und als Ansporn für die Kommunalwahlen 2009 an.

Seit nun schon 33 Jahren macht Rolf Heidbüchel in Kreuzau Kommunalpolitik. Zunächst als arbeitete er als sachkundiger Bürger und wurde 1984 Mitglied des Gemeinderates. Von 1989 bis 1994 war er Ortsvorsteher in sei-nem Heimatort Winden, wurde stellv. Fraktionsvorsitzender und führt die SPD-Fraktion seit knapp 10 Jahren an.

Den vorbildlichen Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger durch Rolf Heidbüchel lobten in der Mitglieder-Versammlung Alt-Landrat Manfred Lucas und der Vorsitzende des Ortsvereines Dr. Karl-Georg Steffens. Mit seinem fundierten Wissen und seinem unermüdlichen Einsatz zum Wohl der Gemeinde verschaffte er sich als Oppositionspolitiker Respekt, nicht nur bei den eigenen Genossen, sondern auch bei der Verwaltung und den politischen Gegnern.

In seiner Vorstellungsrede prognostizierte Rolf Heidbüchel für 2009 das Ende „Bayrischer Verhältnisse“ in Kreuzau. „40 Jahre sind genug. Es wird nach der Kommunalwahl in Kreuzau keine allein regierende CDU mehr geben. Dafür werden wir und die beiden anderen Oppositionsparteien kämpfen.
Bayern hatte wenigstens noch etwas zu bieten, vorzuzeigen. In Kreuzau wird derweil seit 15 Jahren nur noch der Mangel verwaltet. Kreisweit Spitzenreiter sind wir nur noch bei exorbitant hohen Steuern, Gebühren, Abgaben und in der Pro-Kopf-Verschuldung.“

Er verglich das Gutachten des Gemeindeprüfungsamtes (GPA) mit der Vergabe von Schulnoten für die bisherige Arbeit von CDU und Verwaltung. „Es gab 5 mal mangelhaft, 3 mal ausreichend und 2 mal gut in Nebenfächern. Die Bürgerinnen und Bürger werden einer Versetzung nach solchen Leistungen nicht mehr zustimmen. Mit einer guten Mannschaft will ich die Gemeinde Kreuzau wieder dahin bringen, wo sie war und hingehört, an einen Spitzenplatz im Kreis Düren.“